
Wie man Infrarotheizungen so einstellt, dass sie mit dem lokalen Stromnetz zusammenarbeiten
Beim Vorheizen von Glas sind zwei Dinge wichtig: viel Wärme – und zwar sofort.
Doch hier liegt das Problem: Wenn man eine Produktionslinie von einer Fabrik in den USA nach Kanada oder Europa verlegt, ändert sich die Spannung im Stromnetz. Man könnte zwar einen Transformator verwenden – doch das bedeutet nur, dass man ein weiteres, sperriges Metallgehäuse hinzufügt, das wiederum kaputtgehen kann.
Wir machen es anders: Wir bauen die Lampen von Anfang an so, dass sie perfekt zum lokalen Stromnetz passen.
Warum die Spannung wirklich wichtig ist
Wir bauen unsere Lampen für 110 V, 480 V und 575 V. Es geht dabei nicht nur darum, dass der Stecker passt. Die Spannung beeinflusst nämlich die Konstruktion der Lampe – insbesondere die Dicke des Glühfadens sowie die Länge des Heizelements. Eine Lampe mit 575 V kann beispielsweise mehr Strom verarbeiten als eine Lampe mit 110 V – auch wenn beide dieselbe Leistung liefern.
Das Ziel ist es, dass das Glas überall auf der Welt genau gleich vorheatet – egal, wo die Maschine angeschlossen ist.
Achtung: Versuchen Sie nicht, einfach eine 110-V-Lampe in ein Netz mit höherer Spannung einzuschließen – sonst geht die Lampe sofort kaputt. Andererseits führt zu niedriger Spannung dazu, dass die Lampe nur schwach heizt – was wiederum die Produktionszeit verschlechtert.
Die technischen Aspekte
Unsere Quarztuben sind so konstruiert, dass sie problemlos als Ersatz verwendet werden können. Wir verwenden Standardanschlüsse – schließlich möchte niemand seinen Wochenende damit verbringen, spezielle Anschlüsse herzustellen, nur um die Heizung anzuschließen.
Denken Sie jedoch daran: Hochspannungslichtquellen erzeugen eine enorme Menge an Energie. Diese Energie erzeugt Wärme – nicht nur am Glas, sondern auch in den Anschlussgehäusen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Verkabelung und Isolierung der Belastung standhalten können. Sie möchten schließlich nicht feststellen müssen, dass Ihre Anschlüsse schmelzen.
Wie man den Glasverarbeitungsprozess verbessert
Schnelles Vorheizen von Glas ist die einzige Möglichkeit, thermische Schocks zu vermeiden und die richtige Viskosität des Glases zu erreichen.
Indem man die Spannung der Lampe an die Spannung des lokalen Stromnetzes anpasst, kann man auf schwere Transformatoren verzichten. Dadurch bleibt das Kontrollpult klein, der Arbeitsbereich weniger chaotisch – und es gibt weniger elektrisches Rauschen, das die Sensoren stört. Das macht die Arbeit einfacher.