
Wie man einen Spiegelheizer für das Badezimmer wirklich langlebig macht
Seien wir ehrlich: Badezimmer sind eine Qual für elektronische Geräte. Aufgrund des dichten Dampfes sowie der ständigen Spritzer von Wasser geben die Heizelemente meist nach. Sie rosten, es kommt zu Kurzschlüssen – und am Ende bleibt nur noch ein defekter Heizer übrig, zusammen mit den hohen Reparaturkosten.
Als wir unsere Infrarotspiegelheizer entwickelten, wollten wir nicht etwas schaffen, das nur „funktioniert“ – sondern etwas, das tatsächlich lange hält. Wir konzentrierten uns auf die beiden Hauptprobleme, die diese Geräte zum Versagen bringen: Feuchtigkeit, die in das Gerät eindringt, sowie Kondenswasser auf der Glasscheibe.
Der Kampf gegen den Nebel
Wir alle kennen das Problem: Man steigt aus der Dusche, schaut in den Spiegel – und sieht nichts als eine weiße Nebelschicht. Anstatt chemischer Sprays zu verwenden, die nach einer Woche wieder verschwinden, nutzen wir Kurzwellen-Infrarotstrahler. Diese erwärmen die Glasscheibe gerade so weit, dass sie über dem Taupunkt liegt. Dadurch kann sich kein Wasser absetzen, da die Oberfläche bereits warm ist. Es handelt sich dabei um eine einfache Lösung – doch dadurch bleibt der Spiegel jederzeit klar.
Verhindern von Wasser eindringen
Wasser und Elektrizität sind keine gute Kombination. Um zu verhindern, dass die Geräte beschädigt werden, haben wir sie nicht nur abgedichtet, sondern auch vollständig gesichert. Wir verwenden hochwertige Silikondichtungen sowie hydrophobe Beschichtungen, damit die inneren Verbindungen trocken bleiben. So kann der Heizer auch Dampf und gelegentlichen Spritzern standhalten, ohne dass es zu Ausfällen kommt. Das sorgt für mehr Sicherheit.
Das schwierige Problem: Wärme versus Luft
Hier liegt das Problem: Wenn man etwas zu fest abdichtet, hat die Wärme keinen Weg mehr heraus. Wenn das Gehäuse zu eng ist, können die Anschlüsse überhitzen. Es geht also um ein Gleichgewicht zwischen Abdichtung und Luftzirkulation. Wir haben einen bestimmten Abstand gefunden, der verhindert, dass Wasser eindringt – gleichzeitig lässt er dem Gerät genug Raum zum Atmen. Es handelt sich dabei um einen kleinen Unterschied – doch genau dieser Unterschied macht den Unterschied zwischen einem Heizer, der nur ein Jahr hält, und einem, der zehn Jahre lang funktioniert.
Installation
Wir haben diese Heizer so entworfen, dass sie als Ersatz für herkömmliche Spiegelrahmen verwendet werden können. Dadurch muss man die ganze Wand nicht zerstören, um sie einzubauen. Wir haben außerdem die Leitungen verstärkt, damit sie beim Einbau nicht brechen. Da alles fest abgedichtet ist, muss man sich nach der Installation keine Sorgen mehr machen. Man wird nicht mit dem typischen „Ausfall“ eines billigen Badezimmerheizers konfrontiert. Man installiert ihn einfach, vergisst ihn und genießt einen klaren Spiegel.